Der Podcast für Pflegefamilien oder für Familien, die Pflegefamilie werden wollen!
Dabei sprechen wir Familien, kinderlose Paare, gleichgeschlechtliche Paare, Alleinerziehende und Fachleute aus dem Pflegekinderwesen gleichermaßen an.
Dabei sprechen wir Familien, kinderlose Paare, gleichgeschlechtliche Paare, Alleinerziehende und Fachleute aus dem Pflegekinderwesen gleichermaßen an.
Wir produzieren den Podcast für Pflegefamilien im deutschsprachigen Raum. Wir berichten über Fachliches, Schönes und Schwieriges rund um das Thema Pflegefamilien und Pflegekinder. Hören Sie Interviews oder Reportagen. Dabei laden wir sowohl Pflegeeltern, ehemalige und aktuelle Pflegekinder, leibliche Kinder bzw. Erwachsene, die in Pflegefamilien aufgewachsen sind, als auch Fachexpertinnen und Fachexperten, sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ein. Wir freuen uns über Rückmeldungen und Ideen zu unserem Podcast.
Wollen auch Sie Pflegefamilie werden, dann finden Sie unter www.pflegefamilien-hessen.de weitere Informationen.
Wollen Sie unsere Arbeit unterstützen, dann können Sie für den "Förderverein zur Unterstützung von Pflegekindern Deutschland e.V." spenden. Ihre Spenden helfen Pflegekinder und junge Erwachsene zu unterstützen, die in Pflegefamilien aufwachsen oder aufgewachsen sind. Dabei übernehmen wir Kosten, die von anderen Kostenträgern nicht übernommen werden. Wir sagen im Namen von allen Pflegekindern herzlichen Dank.
Wollen auch Sie Pflegefamilie werden, dann finden Sie unter www.pflegefamilien-hessen.de weitere Informationen.
Wollen Sie unsere Arbeit unterstützen, dann können Sie für den "Förderverein zur Unterstützung von Pflegekindern Deutschland e.V." spenden. Ihre Spenden helfen Pflegekinder und junge Erwachsene zu unterstützen, die in Pflegefamilien aufwachsen oder aufgewachsen sind. Dabei übernehmen wir Kosten, die von anderen Kostenträgern nicht übernommen werden. Wir sagen im Namen von allen Pflegekindern herzlichen Dank.
ADHS bei Pflegekindern
mit Prof. Dr. Hanna Christiansen
04.09.2026 43 min Rahma Ataie, Nina Heinemann und Team
Wir sind Rahma Ataie und Nina Heinemann und wir arbeiten beim St. Elisabeth-Verein in Marburg im Fachbereich Pflegefamilien Hessen. Mit einigen KollegInnen produzieren wir seit April 2020 den Podcast Pflegefamilien Deutschland. Es sind inzwischen schon 108 Episoden auf allen einschlägigen Podcastplattformen zu hören. Wir veröffentlichen alle vier Wochen, freitags um 8:00 Uhr morgens eine neue Folge.
In unserem Fachbereich Pflegefamilien betreuen wir aktuell über 140 Familien mit fast 200 Kindern. Herzlich willkommen!
In unserem Fachbereich Pflegefamilien betreuen wir aktuell über 140 Familien mit fast 200 Kindern. Herzlich willkommen!
Heute sprechen wir über ein Thema, das einige Pflegefamilien betrifft und bewegt: AD(H)S – die Aufmerksamkeitsdefizit-(Hyperaktivitäts-)störung.
Gerade bei Pflegekindern zeigt sich ADHS häufig in einer besonderen Komplexität. Frühere Belastungserfahrungen, Bindungsabbrüche oder traumatische Erlebnisse können das Verhalten beeinflussen und machen es nicht immer leicht, ADHS klar einzuordnen.
Was bedeutet ADHS eigentlich genau? Wie zeigt es sich im Alltag – und was brauchen Pflegekinder und ihre Familien ganz konkret, um gut damit leben zu können?
Darüber sprechen wir heute mit Prof. Dr. Christiansen. Sie ist Professorin für Klinische Kinder- und Jugendlichenpsychologie an der Universität Marburg und Leiterin des Instituts für Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie-Ausbildung in Marburg.
Schön, dass Sie heute bei uns sind: Herzlich Willkommen Frau Christiansen!
- Wie kam es dazu, dass Sie Expertin für genau dieses Thema geworden sind?
- Frau Prof. Christiansen, was genau versteht man unter ADHS – und was wird dabei häufig missverstanden?
- Welche Ursachen hat ADHS – und welche Rolle spielen genetische vs. Umweltfaktoren?
- Gibt es Besonderheiten bei Pflegekindern, die ADHS betreffen oder überlagern können?
- Welche Ursachen hat ADHS – und welche Rolle spielen genetische vs. Umweltfaktoren?
- Gibt es Besonderheiten bei Pflegekindern, die ADHS betreffen oder überlagern können?
- Wie zeigt sich ADHS typischerweise im Alltag von Kindern – und wie verändert sich das mit dem Alter? Gibt es auch schon Anzeichen bereits im Säuglings- und Kleinkindalter? Wie ändert sich das Verhalten im Schulalter bis hin zur Pubertät?
- Woran können Pflegeeltern erkennen, ob es sich eher um ADHS, um Traumafolgen oder um beides handelt?
- Woran können Pflegeeltern erkennen, ob es sich eher um ADHS, um Traumafolgen oder um beides handelt?
- Was sind aus Ihrer Sicht die größten Herausforderungen für Pflegefamilien mit einem ADHS-Kind?
- Welche Rolle spielen Bindungserfahrungen und frühere Belastungen im Zusammenleben?
- Welche Rolle spielen Bindungserfahrungen und frühere Belastungen im Zusammenleben?
- Trotz aller Schwierigkeiten: Welche Stärken bringen Kinder mit ADHS oft mit?
- Wie können Pflegefamilien diese gezielt fördern?
- Wie können Pflegefamilien diese gezielt fördern?
- Wie können Pflegeeltern mit impulsivem oder aggressivem Verhalten umgehen?
- Welche zwei bis drei konkreten Strategien helfen Pflegefamilien im Alltag besonders?
- Was ist im Umgang mit herausforderndem Verhalten besonders wichtig – gerade aus bindungsorientierter Sicht?
- Was braucht es aus Ihrer Sicht für eine gute Zusammenarbeit zwischen Institutionen wie Kindergarten oder Schule und Pflegeeltern?
- Wie können Pflegeeltern gut für sich selbst sorgen (Stichwort: Selbstfürsorge)?
- Welche zwei bis drei konkreten Strategien helfen Pflegefamilien im Alltag besonders?
- Was ist im Umgang mit herausforderndem Verhalten besonders wichtig – gerade aus bindungsorientierter Sicht?
- Was braucht es aus Ihrer Sicht für eine gute Zusammenarbeit zwischen Institutionen wie Kindergarten oder Schule und Pflegeeltern?
- Wie können Pflegeeltern gut für sich selbst sorgen (Stichwort: Selbstfürsorge)?
- Welche Unterstützungssysteme sollten Pflegefamilien unbedingt nutzen (z. B. Jugendhilfe, Schule, Selbsthilfe)? Was gibt es vielleicht für unsere hessischen Pflegefamilien, die wir begleiten und hier zuhören als Hinweis, wo sie sich hinwenden können?
- Welche Therapieansätze sind bei ADHS besonders wirksam?
- Wann kann auch eine medikamentöse Behandlung sinnvoll sein?
- Wann kann auch eine medikamentöse Behandlung sinnvoll sein?
- Was möchten Sie Pflegefamilien, die ein Kind mit ADHS begleiten, unbedingt mit auf den Weg geben?
Mehr Informationen zu Frau Prof. Dr. Hanna Christiansen:
https://www.uni-marburg.de/de/fb04/team-christiansen/team/prof-dr-hanna-christiansen
Link zur Marburg Psychotherapie-Ambulanz (Schwerpunkt ADHS und Angststörungen)
https://www.psychotherapie-marburg.de/index.php/kinder-u-jugendlichen-psychotherapie-ambulanz
Hier finden Sie uns im Internet:
www.elisabeth-verein.de
www.pflegefamilien-hessen.de
www.pflegefamilien-akademie.de
www.pflegefamilien-deutschland.de
www.pflegefamilien-hessen.de
www.pflegefamilien-akademie.de
www.pflegefamilien-deutschland.de
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